Trockenestrich

Trockenestrich

Kein Wunder, dass die Nachfrage nach Trockenestrich seit Jahren ansteigt. Das innovative Bodensystem bietet Ihnen neben einer deutlichen Verbesserung des Schallschutzes vielfältige weitere Vorteile. Und das bei einfacher Anwendung und schneller Nutzung. 

Ob Sie private Renovierungsarbeiten planen oder ein professionelles Bauunternehmen führen: Mit Trockenestrich sollten Sie sich unbedingt näher befassen – und können gleich hier damit beginnen! [Weiterlesen...]


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Trockenestrich

Kein Wunder, dass die Nachfrage nach Trockenestrich seit Jahren ansteigt. Das innovative Bodensystem bietet Ihnen neben einer deutlichen Verbesserung des Schallschutzes vielfältige weitere Vorteile. Und das bei einfacher Anwendung und schneller Nutzung. 

Ob Sie private Renovierungsarbeiten planen oder ein professionelles Bauunternehmen führen: Mit Trockenestrich sollten Sie sich unbedingt näher befassen – und können gleich hier damit beginnen!

Was ist Trockenestrich?

Sie müssen kein professioneller Handwerker sein, um den Begriff Estrich korrekt als Baumaterial einzuordnen. Sie wissen auch, dass ein Gemisch aus Gesteinskörnung und Bindemittel als Grundlage für ebene Fußbodenbeläge verwendet wird. Doch war Ihnen auch bekannt, dass es mehr als nur eine Art von Estrich gibt? Dass Sie abhängig von Einsatzort und Funktionalität zwischen verschiedenen Varianten sowie umfangreichem Estrich-Zubehör von Abdichtungsbahnen bis Bitumenpapier wählen können? Neben flüssigem Fließestrich und Sichtestrich als finalem Bodenbelag gilt Trockenestrich als erstklassiger Untergrund für Teppichbeläge, Parkett oder Fliesen. Aus Gipsfasern, Holzwerkstoffen, Beton-, Natursteinen oder zementgebundenem Span gefertigt, punkten die Platten größtenteils mit einer Unterseite aus Hartschaum oder Mineralwolle. In Einzelfällen erhalten Sie auch Trockenestrich, bei denen die Hersteller das Dämmmaterial mittig integriert haben. In jedem Fall erfreuen sich sämtliche Arten der praktischen Bauelemente größter Beliebtheit. Und das hat seine guten Gründe!

Das sind die Vorteile von Trockenestrich

Der Name ist Programm. Trockenestrichplatten verlegen Sie trocken auf dem betroffenen Untergrund – womit jegliche Trocknungszeiten entfallen. Während Sie klassischen Estrich unter Umständen erst nach Wochen belasten können, reduziert Trockenestrich diese Zeit auf maximal 24 Stunden. Doch das populäre Innenbauelement punktet nicht nur mit der kurzen Dauer, nach der Sie es mit Ihrem gewünschten Fußbodenbelag bedecken können. Die auch als Fertigteilestrich oder Trockenunterboden bekannten trockenen Estrichelemente haben weitere Asse im Ärmel. Sie

  • lassen sich äußerst einfach und somit selbst von Do-it-yourself-Laien erfolgreich verlegen
  • geben keine Verdunstungen an die Raumluft ab und schonen so Ihre Holzkonstruktionen
  • dämmen in Verbindung mit zusätzlichen Schichten aus Styropor oder Mineralwolle höchst wirksam auch Wärme 
  • beeinflussen mit ihrer geringen Aufbauhöhe von nicht mehr als 25cm nicht die Raumhöhe
  • ersparen Ihnen das Abziehen von schwerem Nassestrich
  • weisen ein geringes Gewicht von nur 23 Kilogramm pro Quadratmeter auf und eignen sich damit ideal zum Ausbau höher gelegener Etagen
  • ermöglichen dank ihrer Elastizität einen optimalen Schallschutz von unter 50 Dezibel
  • sind mit sämtlichen sichtbaren Bodenbelägen kombinierbar
  • bestehen aus Komponenten, die auch bei hohem Druck und niedrigen Temperaturen ihre Formstabilität bewahren 
  • gleichen Unebenheiten im Boden perfekt aus
  • gelten aufgrund ihrer Nicht-Brennbarkeit als sichere Bauelemente 

Kurz: Entscheiden Sie sich zum Verlegen von Trockenestrich mit einer Ausgleichsschüttung, profitieren Sie in vielfältiger Hinsicht. Einzig bei der Integration einer Fußbodenheizung sind zwei Dinge zu beachten. Und neben speziell für Trockenestrichplatten vorgesehene Heizsysteme in der Regel auch auf zusätzliche Wärmeleitbleche zurückgreifen. In diesem Fall kann es lohnen, doch einen Fachmann hinzuzuziehen. In allen anderen Fällen werden Sie ohne Probleme selbst mit Erfolg Hand anlegen können!

Trockenestrich verlegen: So geht's!

Sie planen eine Altbausanierung oder möchten einem Innenraum einen neuen Fußboden gönnen? Mit hochwertigen Trockenestrichplatten wie von der Heim Baustoffe GmbH ist die ideale Lösung greifbar nahe. Mit ihnen und dank unserer folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung wird es Ihnen selbst ohne Erfahrung im Heimwerken mühelos gelingen, Trockenestrich zu verlegen. Ein wenig vorbereiten sollten Sie sich allerdings schon. Bei uns erfahren Sie, worauf Sie bei der Verlegung von Trockenestrich achten sollten.

  • Entscheiden Sie sich für den gewünschten Trockenestrich. 
  • Ermitteln Sie Ihren Materialbedarf und bedenken Sie Pfeiler oder Heizungsrohre. Für diese können Sie mit einem Cuttermesser vorab Aussparungen in die Trockenestrichplatten einfügen. 
  • Achten Sie auf einen ebenen, gereinigten und trockenen Untergrund, auch an den Übergängen zu den Wandanschlüssen. Schrauben Sie lose Holzdielen fest und entfernen Sie alte Bodenbeläge. Auf unebenen Böden sollten Sie vorab eine Ausgleichsschüttung verteilen. Die Höhe der Schüttung sollte mindestens einen Zentimeter betragen, mit der Schichthöhe steigt auch die Dämmleistung. Eine Wasserwaage hilft Ihnen bei der Kontrolle.
  • Optional verstärken Sie den Schallschutz durch selbstklebende Randdämmstreifen an den Übergängen zu den Wänden
  • Verkleben Sie eine Dampfsperre. Die wasserundurchlässige Folie verhindert Schimmelbildung.
  • Gliedern Sie die Bodenfläche in Bahnen im Abstand von etwa eineinhalb Metern.
  • Beginnen Sie die Verlegung in einer Ecke. Versetzen Sie die Trockenestrichplatten bei jeder neuen Bahn um gut eine halbe Plattenlänge. So gelingt es Ihnen, sie jeweils auf Stoß mit der nächsten zu verbinden.
  • Haben Sie den gesamten Boden mit Ihrem Trockenestrich bedeckt, verleimen Sie den umlaufenden Stufenfalz komplett mit speziellem Estrich-Kleber. Optional können Sie die Platten darüber hinaus noch verschrauben. Oder für eine alternative Befestigung auf Kleber, Nut und Feder zurückgreifen.
  • Abhängig von der gewählten Klebstoffart und vorliegenden Raumtemperatur können Sie die Bodenfläche nach spätestens einem Tag vollständig begehen und belasten. Bedecken Sie sie allerdings nicht sofort mit Fliesen, Laminat oder Teppich. Überprüfen Sie zunächst noch einmal die fehlerfreie Verlegung des Zwischenbodens. Bei Bedarf können Sie kleine Risse oder Kratzer mit feinem Schleifpapier glätten.

Drei Hinweise haben wir noch für Sie: 

  1. Möglich ist auch eine sogenannte „schwimmende“ Verlegung Ihres Estrichs, mit der Sie seine horizontale wie auch vertikale Beweglichkeit gewährleisten. So verhindern Sie den Kontakt zu anderen Bauteilen, unterbrechen die natürlichen Schallwege und profitieren von einer noch geringeren Lärmbelastung. In diesem Fall verbinden Sie die Platten zwar auch am Fugenstoß miteinander, dürfen Sie aber auf keinen Fall am Ende zusätzlich verschrauben.
  2. Für ein Zimmer mit rund 20 Quadratmetern Bodenfläche benötigen Sie mit etwas handwerklichem Geschick etwa einen Arbeitstag. 
  3. Auf der Suche nach Trockenestrich bietet Ihnen heim-baustoffe.de garantiert hochwertige Waren – inklusive des gewünschten Zubehörs sowie selbstverständlich unzählige weitere erstklassige Produkte und Materialien, die Sie für Ihr Bauvorhaben benötigen!

Trockenestrich: Plattentypen im Vergleich

Trockenbau-Estrich lässt sich aus unterschiedlichen Plattenmaterialien aufbauen, die sich je nach Einsatzort unterschiedlich gut eignen. Platten auf Gipsfaserbasis überzeugen durch eine glatte, formstabile Oberfläche und eignen sich gut für den klassischen Wohnbereich, während Platten aus Holzwerkstoffen zusätzlich ein geringeres Eigengewicht mitbringen. Zementgebundene Spanplatten wiederum kommen dort zum Einsatz, wo eine höhere Feuchtebeständigkeit gefragt ist, etwa in Übergangsbereichen zu Nebenräumen. Häufig ist an der Unterseite bereits eine Dämmschicht aus Hartschaum oder Mineralwolle angebracht, wodurch sich Trockenestrich und Wärmedämmung in einem Arbeitsgang verlegen lassen. Insgesamt liegt das Flächengewicht von Trockenestrich bei rund 23 Kilogramm pro Quadratmeter, was die Konstruktion im Vergleich zu klassischem Nassestrich deutlich leichter macht und dadurch auch bei älteren Deckenkonstruktionen mit begrenzter Tragfähigkeit infrage kommt.

Trockenestrich in Kombination mit Fußbodenheizung

Soll eine Fußbodenheizung nachträglich in den Bodenaufbau integriert werden, ist bei Trockenestrich besondere Sorgfalt gefragt: Für einen guten Wärmeübergang empfehlen sich Systemplatten mit integrierten Wärmeleitblechen, die die Heizwärme gleichmäßig in den Raum abgeben. Ohne eine solche Anpassung kann die Wärmeverteilung ungleichmäßig ausfallen. Da Trockenestrich im Gegensatz zu Nassestrich nach der Verlegung keine Trocknungszeit benötigt, lässt sich der Bodenaufbau in solchen Fällen deutlich zügiger fertigstellen und die Fußbodenheizung früher in Betrieb nehmen. Bei der Auswahl der Systemplatten sollte zudem auf eine ausreichende Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Bleche geachtet werden, damit die Heizwärme der Fußbodenheizung möglichst verlustarm an die Raumluft abgegeben wird.

Sanierung und Renovierung mit Trockenestrich

Gerade bei der Renovierung von Altbauwohnungen bietet Trockenestrich einen praktischen Vorteil, da er auch bei niedrigen Türhöhen oder begrenzter Aufbauhöhe eingesetzt werden kann, ohne dass aufwendige Trockenzeiten den Bauablauf verzögern. Zudem lässt sich Trockenestrich vergleichsweise unkompliziert wieder zurückbauen, was ihn für Mietobjekte oder Zwischennutzungen attraktiv macht. In unserem Sortiment führen wir passende Estrichelemente, Randdämmstreifen und Zubehör, damit sich Ihr Bodenaufbau aus einer Hand realisieren lässt. Beim Rückbau lassen sich die einzelnen Elemente in der Regel zerstörungsfrei voneinander trennen, sodass sich auch einzelne beschädigte Platten gezielt austauschen lassen, ohne die gesamte Fläche erneuern zu müssen.
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