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Dampfsperre

Dampfsperre oder Dampfpresse

Diese Frage müssen Sie sich immer stellen, wenn Sie bauen. Denn bei einem Neubau oder auch einer Restaurierung eines Altbaus steht diese Frage im Raum: Dampfbremse oder Dampfsperre.

Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu fällen und eine für Sie passende und perfekte Lösung zu finden.

Die Dampfsperre ist eine Lage Material, die auf der Innenseite einer Gebäudekonstruktion befestigt wird, welche natürlicherweise viel wärmer ist als die Außenseite. Mit dieser Installation wird die sogenannte Wasserdampfdiffusion ausgesetzt und soll eine Feuchtung des Dämmmaterials verhindern.

Die Definition der feuchteschutztechnischen Bemessungswerte der Bauteile ist DIN 4108-4, der Richtwert der sogenannten Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl errechnet sich in Metern aus der Schichtdicke des Baumaterials multipliziert mit dem sogenannten sd-Wert; der betrachteten Schicht des Bauteiles, die wiederum die Diffusionsoffenheit oder auch Diffusionsdichtheit kennzeichnet.

Eine Dampfsperre ist absolut dicht für jeglichen Dampf, bei einer Dampfsperre gelangt nichts rein oder heraus aus einem Raum. Bei einer Dampfbremse hingegen können geringe Mengen an Feuchtigkeit oder Dampf als Wärme abgegeben werden, sodass Kosten für Energie auch damit gesenkt werden können.

Wenn wir beim Baumarkt von einer Dampfsperre sprechen, dann ist immer wieder die Rede von einem sogenannten Sd-Wert. Dieser Wert wird in Metern gemessen und gibt an, wie groß die diffusionsäquivalente Luftschichtdicke ist, also wie schnell der Wasserdampf in ein luftdichtes Gebäude gelangen kann. Ist er um die 3 Meter bedeutet das, dass der Dampf des Wassers ebenso viel Zeit benötigt. Liegt er bei 3 Meter heißt: das der Dampf des Wassers beim Eintreten in die luftdichte Schicht ebenso lange braucht, als wenn er eine 3 Meter dicke Schicht aus Luft durchgehen würde.

Eine Dampfsperre ist es erst dann, wenn dieser Sd-Wert über 1.500 Meter liegt, jeder geringere Wert ist eine Dampfbremse.

Welche dieser Folien verwendet werden sollte bedarf genauester Klärung. Sie sollten sich vorher im Klaren sein, was Sie bevorzugen, die Wärmedämmung oder den Schutz vor Durchfeuchtung? Zunächst werden Sie glauben, dass eine Dampfsperre die optimale Lösung ist, denn mit der Dampfsperre kann keine Feuchtigkeit in das Bauteil gelangen.

Doch Vorsicht, Erfahrungen aus vielen Jahren machten deutlich, dass eine Dampfsperre auch schon mal Feuchtigkeit im Haus provoziert hat. Das hat verschiedene Gründe. Ein Bau mit einer Dampfsperre ist dann undicht, wenn der Bau nicht fachgerecht durchgeführt wurde. Sie wurde nicht richtig installiert und genau da liegen die Schwachstellen.

Der Einbau der Dampfsperre muss fachgerecht vonstattengehen, weil sich sonst an einigen Stellen Feuchtigkeit ansammeln kann, die nur noch sehr schlecht wieder auszutrocknen ist. Deswegen fragen Sie uns am besten, noch vor dem Beginn des Einbaus. Selbst wenn die Dampfsperre korrekt eingebaut wurde, kann es dann und wann immer noch zu Schäden mit Feuchtigkeit kommen, wenn beispielsweise die Wärmedämmung schon feucht eingebaut wurde.

Auch absolut trockene Bauelemente beinhalten oft ein paar Liter Feuchtigkeit pro Meter, weil alle Bauteile grundsätzlich sehr feuchtigkeitsaufnahmefähig sind. Deswegen ist es sicherlich vorstellbar, was geschehen kann, wenn Luftfeuchtigkeit oder gar massive Nässe aufgrund der Dampfsperre keinen Weg findet, um problemlos aus dem Gebäude zu kommen. Mit einer Dampfsperre von unserem Baumarkt-Shop gehen Sie kein Risiko ein. Wir liefern die Dampfsperre mit einer Dicke von 1,5mm. Diese Dampfsperre ist für alle Bauten geeignet, denn es kommt nicht auf die Dicke des Materials, sondern auf deren Einbau an.

Aus den nicht fachgerechten Einbauten resultiert logischerweise, dass es eventuell passieren kann, dass eine Baukonstruktion temporär feucht ist, und zwar meistens im Winter. Im Sommer muss dann die Feuchtigkeit allerdings unbedingt wieder austrocknen.

Auf den Einbau einer Dampfsperre zu verzichten, ist heute in den allermeisten Baukonstruktionen möglich, aber nicht unbedingt ratsam. Sie ist nicht unumgänglich, wenn die Feuchtigkeit statisch ist, heißt, wenn Feuchtigkeit immer von der gleichen Seite oder Stelle von warm nach kalt in eine Konstruktion eindringt.

Ein Kühlschrank zum Beispiel, dort will die warme Luft generell von draußen nach drinnen fließen. Sind Sie einmal in einem türkischen Bad, werden Sie feststellen, dass es genau andersherum funktioniert. In den beiden Fallbeispielen ist eine Dampfsperre unumgänglich, und der Einbau der Dampfsperre muss immer da erfolgen, wo die Seite warm ist. Gerade im Steckdosenbereich muss sehr gründlich gearbeitet werden und es dürfen keine Mängel beim Einbau entstehen, weil gerade Feuchtigkeitsansammlungen im Steckdosenbereich äußerst gefährlich sein können.

Im normalen Hochbau ist eine statische Feuchtigkeit aufgrund ihres dynamischen Verhältnisses eher die Ausnahme. Egal zu welcher Jahreszeit oder zu welchen Witterungsbedingungen Sonneneinfluss oder nicht - die feuchte Luft zieht entweder nach innen oder außen und hier sollte in jedem Fall auf eine Dampfsperre verzichtet werden.

Diffusionsdichte Dächer oder Fassaden stellen den Bauträger vor eine große Herausforderung, denn Dächer mit Bitumenpappe, mit Schiefer gedeckte Steildächer oder Fassaden aus Kunststoff sind dampfdicht. Hier gestaltet sich der Einbau einer Dampfsperre als schwierig, zumindest aber umstritten. Wir bieten auch Folien mit variabler Durchlässigkeit von Dampf an, die einen Kompromiss darstellen könnten.

Bei witterungsbedingter Umkehrdiffusion (Feuchtigkeit zieht nach innen), empfehlen wir anstatt einer Dampfsperre eine sogenannte kapillaraktive (diffusionsoffene) Dampfbremse, wenn eventuelle Feuchtigkeit nach innen hin austrocknen soll, dann empfehlen wir eine feuchteadaptive Dampfbremse. Bei kapillaraktiven Dampfbremsen ist der Sd-Wert durchweg gleichbleibend bei 2-5 Metern, bei der der Transport der Feuchtigkeit ausreichend gewährleistet ist.

Ganz gleich, ob bei Steildächern oder Fassaden, Fachwerkhaus, Innen- oder Außendämmung, der Tauwasserbildung oder Tauwassereinfall und natürlich auch der Tauwasserabfluss hat bei extremen Temperaturschwankungen einen großen Einfluss, ob Feuchtigkeit ins Mauerwerk dringt oder nicht.


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